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Soforthilfe Dezember 2022 für Erdgaskunden

Am 14. November 2022 hat der Bundesrat der Soforthilfe für Gaskunden zugestimmt. Demnach übernimmt der Staat Ihre Abschlagszahlung im Dezember 2022. Die Höhe der Dezember-Soforthilfe hängt vom persönlichen Jahresverbrauch ab. Sie entspricht einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten individuellen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem am 1. Dezember gültigen Gaspreis.

Bitte beachten Sie, dass die Soforthilfe Dezember auf einem besonderen Berechnungsmodell basiert, dass der Gesetzgeber vorgibt. Hierdurch kann es zu Abweichungen zwischen der Soforthilfe und der Höhe Ihrer Abschlagszahlung kommen. Die Berechnungsformel gewährleistet jedoch, dass immer ein Zwölftel der tatsächlichen Energiekosten durch die Soforthilfe Dezember gedeckt sind.

Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen.

Kunden, die ihre Abschläge überwiesen, können die Dezemberzahlung einmalig aussetzen. Sollten Sie den Dezemberabschlag dennoch überweisen, schreiben wir Ihnen den Betrag in der nächsten Jahresrechnung gut.

(Stand 22.11.2022)

 

Gas- und Strompreisbremse

Im Beschlusspapier der Bund-Länder-Runde vom 2. November 2022 werden die Pläne des Bundes zur Entlastung der Energieverbraucher bestimmt.

Zum 1. März 2023 soll eine Gaspreisbremse eingeführt werden, die möglichst rückwirkend zum 1. Januar 2023 greifen soll. Für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs soll der Gaspreis auf 12 Cent/kWh gedeckelt werden. Als Vorjahresverbrauch gilt die Jahresverbrauchsprognose, die der Abschlagszahlung für September 2022 zugrunde gelegt wurde. Für den Verbrauch, der jenseits der 80 Prozent-Grenze liegt, wird der Marktpreis berechnet.

Zum 1. Januar 2023 soll ferner eine Strompreisbremse in Kraft treten. Für Haushalte und kleinere Unternehmen soll ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Bruttopreis von 40 Cent/kWh bereitgestellt werden.

Sobald der rechtliche Rahmen geschaffen ist, werden wir die Regelungen selbstverständlich umsetzen. Für unsere Kunden besteht aktuell kein Handlungsbedarf. Wir informieren Sie hier über weitere Details.

(Stand 03.11.2022)

 

Senkung der Mehrwertsteuer auf Gaslieferungen

Die Mehrwertsteuer auf Gaslieferungen wird vom 1. Oktober 2022 bis 31. März 2024 von 19% auf 7% gesenkt. Wir werden die Senkung vollumfänglich an all unsere Gaskunden weitergeben. Sie müssen hierzu nichts weiter unternehmen, in Ihrer nächsten Abrechnung werden wir den gültigen Umsatzsteuersatz heranziehen. Die Höhe der Abschlagszahlungen laut Zahlplan verändert sich vorerst nicht. Mit der nächsten Jahresrechnung werden die Beträge automatisch angepasst.

(Stand 10.10.2022)

 

Informationen gemäß § 9 Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV)

Welche Einsparpotenziale bestehen, wenn die Raumtemperatur um ein Grad gesenkt wird? Die nachfolgenden Beispiele zeigen das theoretische Einsparpotenzial, wenn die Raumtemperatur um ein Grad verringert wird. Dabei wird von einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 165 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche ausgegangen.

Bei einer Wohnung mit 40 m² Wohnfläche geht man von einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 6.600 kWh pro Jahr aus. Die Reduzierung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius würde nach den Annahmen der Verordnung im folgenden Abrechnungszeitraum zu einem Verbrauchsrückgang von 396 kWh führen.

Bei einer Wohnung mit 60 m² Wohnfläche liegt der durchschnittlichen Energieverbrauch bei 9.900 kWh pro Jahr. Eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius würde nach den Annahmen der Verordnung im folgenden Abrechnungszeitraum zu einem Verbrauchsrückgang von 595 kWh führen.

Bei einer Wohnung mit 150 m² Wohnfläche liegt der durchschnittlichen Energieverbrauch bei 24.750 kWh pro Jahr. Eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius würde nach den Annahmen der Verordnung im folgenden Abrechnungszeitraum zu einem Verbrauchsrückgang von 1.485 kWh führen.

(Stand 30.09.2022)

 

Die Gasbeschaffungsumlage kommt nun doch nicht

Die ab 1. Oktober 2022 geplante Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,8786 Cent/kWh wurde am 29. September 2022 von der Bundesregierung gekippt. Dies werden wir, gemeinsam mit der Umsatzsteuersenkung, rückwirkend ab dem 1. Oktober 2022 vollumfänglich an Sie weitergeben. Die Gasspeicherumlage bleibt mit 0,0702 Cent/kWh brutto bestehen.

Die Regierung plant nun einen wirtschaftlichen Abwehrschirm einschließlich einer Gaspreisbremse. Die konkrete Ausgestaltung ist derzeit noch nicht bekannt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

(Stand 29.09.2022)